Der Wahnsinnige Diktator Kim Jong provoziert weiter

Die USA drohen Nordkorea mit einem atomaren Erstschlag

Ein Passant blickt in Seoul auf einen Bildschirm, auf dem von einem Nachrichtensender Bilder Kim Jong Un und Donald Trump gezeigt werden. Foto : Ahn Young-Joon © dpa
Ein Passant blickt in Seoul auf einen Bildschirm, auf dem von einem Nachrichtensender Bilder Kim Jong Un und Donald Trump gezeigt werden. Foto : Ahn Young-Joon © dpa

12.  August 2017, Nach dem Krieg der Worte ist im Atomkonflikt zwischen Nordkorea und den USA die Zeit der Diplomatie abgebrochen.

 

Die US-Bemühungen sind von der Diplomatie getrieben. Sie zeitigen diplomatische Ergebnisse», sagte Verteidigungsminister James Mattis am späten Donnerstagabend. Die Möglichkeit eines Krieges mit Nordkorea bezeichnete der frühere General als " katastrophal "

 

Ein Präventivschlag

 

Angesichts einer wachsenden Bedrohung aus Nordkorea rufen in den USA manche auch aus der Trump-Anhängerschaft. Draufschlagen auf die Kommunisten, und Schluss. Für sie war die rote Linie überschritten, als Pjöngjangs Waffen angeblich nicht nur die Westküste erreichen können sollten, sondern auch Chicago oder Dallas im Landesinneren. 

Ein " Hammerschlag " der USA, so gewaltig und schnell, dass Nordkorea nicht reagieren kann, gilt als höchst unwahrscheinlich bis ausgeschlossen.

 

Die Folgen wären vor allem für die direkten Anrainer Nordkoreas dramatisch, möglicherweise gäbe es Millionen Tote binnen Stunden.

 

Allerdings, schreibt das Magazin " The Atlantic " weiter, könnte diese Option genau wegen der regionalen Begrenzung für Trump nicht unattraktiv sein, spielte der Konflikt doch auf der anderen Seite der Welt.

 

Dort aber sind Japan und Südkorea nicht nur Nordkoreas Nachbarn, sondern auch US-Verbündete. 

 

Dazu kommt, dass Amerika im Stillen eine gewaltige Streitmacht zusammenführen müsste, ungleich größer als im Irak 2003, um das Überraschungsmoment auf seiner Seite zu haben.

 

Wie sollte das gehen ?

 

Experten verweisen zudem etwa in der " New York Times " darauf, dass Nordkoreas bergige Topographie und die vielen Wälder es sehr unwahrscheinlich machten, Kim Jong Uns gesamtes Arsenal mit einem Mal auszuschalten. Dann aber werde der sich furchtbar wehren, schreibt der " Atlantic " 

Das wissen auch Amerikas Militärs, anders als beim Golf würde Trump ja nicht alleine losschlagen.

 

Eine der größten Katastrophen in der Geschichte der Menschheit, könnte die Folge eines Präventivschlags sein, gefolgt von heillosem Chaos, Millionen Tote, und sonstige Verheerungen.

 

Bilder - Galerie

Darauf hat Verteidigungsminister James Mattis schon Ende Mai hingewiesen. Und das macht diese Option so unwahrscheinlich.

 

Den eher besonnen gewählten Worten von Mattis steht in den USA die Rhetorik von Präsident Donald Trump gegenüber. Heute erklärte Trump auf Twitter. Militärische Lösungen sind nun voll einsatzfähig, wir stehen Gewehr bei Fuß, sollte Nordkorea unklug handeln. Hoffentlich findet Kim Jong Un einen anderen Weg.

 

Tags zuvor hatte er erklärt, das US - Atomwaffenarsenal sei in einem guten Zustand. Es ist in Tip -Top-Verfassung , sagte Trump. Niemand, das gilt auch für Nordkorea, sollte uns mit irgendetwas bedrohen.

 

Trump kündigte auch an, dass die USA ihre Raketenabwehr aufstocken würden. Er werde dafür einen signifikanten Milliardenbetrag bereitstellen, sagte Trump. Er räumte jedoch ein, grundsätzlich auch zu Verhandlungen bereit zu sein. Die Börsen in aller Welt reagierten auf die Kriegsgefahr mit einem Abwärtstrend.

 

Im Nordkorea-Konflikt schaukelt sich die Rhetorik auf beiden Seiten seit Tagen hoch. Nordkorea droht mit einem Angriff auf das US-Außengebiet Guam im Pazifik, allerdings halten Nordkorea-Experten eine Ausführung für unwahrscheinlich Trump hatte angekündigt, militärische Provokationen aus Pjöngjang mit «Feuer und Wut» beantworten zu wollen.

 

Nordkoreas Führung hatte am Donnerstag demonstrativ unbeeindruckt und mit Spott auf die jüngsten Drohungen Trumps reagiert.

 

Sachlicher Dialog ist mit so einem Typen bar jeder Vernunft nicht möglich, nur mit absoluter Stärke ist ihm beizukommen , hieß es in einer von den Staatsmedien verbreiteten Stellungnahme der Streitkräfte.

 

Am Freitag (Ortszeit) hieß es dann aus Pjöngjang, die USA müssten mit einer " schandvollen Niederlage"  rechnen, sollten sie weiter auf " extreme militärische Abenteuer " sowie Sanktionen und Druck bestehen.

 

Politiker aus aller Welt rufen deshalb zur Mäßigung auf. Eskalation der Sprache halte ich für die falsche Antwort , sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Freitag in Berlin. Zudem rief sie dazu auf, die Bemühungen um eine friedliche Lösung zu verstärken. Ich sehe auch keine militärische Lösung dieses Konflikts.

 

Stattdessen müsse man versuchen, im UN-Sicherheitsrat und durch Kooperation auch mit China voranzukommen. Deutschland wird hier bei den Lösungsmöglichkei= ten, die wir sehen, nicht-militärischer Art dabei sein, sagte Merkel.

 

SPD - Kanzlerkandidat Martin Schulz brachte eine diplomatische Lösung nach dem Vorbild des Atomdeals mit dem Iran ins Gespräch. Vielleicht kann man mit einer vergleichbaren Vorgehensweise die nukleare Rüstungsbegrenzung in Nordkorea erreichen, sagte der Parteichef der Sozialdemokraten am Freitag in Berlin.

 

Auch Russland mahnt Vernunft auf beiden Seiten an.

 

Falls es zu einer Schlacht kommt, sollte derjenige, der stärker und schlauer ist, den ersten Schritt weg von der gefährlichen Linie machen , sagte Außenminister Sergej Lawrow am Freitag der Nachrichtenagentur " Interfax " zufolge.

 

Die Rhetorik in Washington und Pjöngjang beginnt leider auszuufern», sagte Lawrow. Das Risiko einer militärischen Konfrontation sei dadurch sehr hoch. Wir hoffen den= noch, dass der gesunde Menschenverstand siegen wird.

 

Australiens Regierung erklärte, das Land sei im Falle eines Angriffs auf die USA zum Beistand verpflichtet.

US-Verteidigungsminister James Mattis beschwichtigt im Eklat mit Nordkorea. Foto : © Reuters
US-Verteidigungsminister James Mattis beschwichtigt im Eklat mit Nordkorea. Foto : © Reuters

US-Verteidigungsminister Mattis erklärte, die USA verfolgten gegen= wärtig eine politische Linie beim Versuch, den Konflikt zu lösen.

 

Die Einigkeit im UN-Sicherheitsrat, wo auch Russland und China einer Verschärfung von Sanktionen gegen Nordkorea zugestimmt hatten, zeige aber, wie ernst die Lage sei.

 

Man sieht die einhellige Meinung, dass dies eine Bedrohung für die Welt ist.

 

Wie kleinteilig die Bemühungen auf diplomatischer Ebene sind, zeigte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert. Ihr Haus mache derzeit Druck auf Staaten, die Gastarbeiter aus Nordkorea aufnehmen.

 

Dies solle eingestellt werden, damit die Arbeiter das im Ausland verdiente Geld nicht zurückschicken könnten, wo es für militärische Zwecke der Regierung abgezweigt werde.

 

Wie Trump betont auch Mattis, dass das US-Militär bereit sei, um einem bewaffneten Konflikt zu begegnen. Militärexperten gehen jedoch davon aus, dass die USA keinesfalls in einen Krieg gezogen werden wollen.

 

Selbst wenn Nordkorea sich wie angedroht dazu entschließen würde, eine Rakete in die Gewässer vor der US-Pazifikinsel Guam abzufeuern, wird keine militärische Reaktion der USA erwartet.

 

Auch vor einem Abschuss eines nordkoreanischen Flugkörpers könnten die US-Streitkräfte zurückschrecken, um die technisch heikle Raketenabwehr nicht einem möglichen Versagen auszusetzen.

 

Der Konflikt spitzt sich seit Monaten zu. Nordkorea hatte trotz Verboten des UN-Sicherheitsrats und Warnungen aus dem Ausland am 28. Juli eine Interkontinentalrakete getestet. Diese hatte nach Berechnungen von Experten eine theoretische Reichweite von rund 10 000 Kilometern.

 

Nordkoreas Staatschef Kim sagte nach dem Test, das Festland der USA sei jetzt in Reichweite. Als Reaktion auf den Raketentest verhängte der UN-Sicherheitsrat die bislang schärfsten Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea.

 

THAAD-Raketen sollen feindliche Kurz- und Mittelstreckenraketen abfangen. Sie tragen keinen Sprengkopf, sondern zerstören die Rakete durch direkten Aufprall.

 

Dies kann innerhalb wie oberhalb der Erdatmosphäre bis in 150 Kilometer Höhe geschehen.

 

Die 6,17 Meter langen Raketen werden von Lastwagen aus abgefeuert und sind daher sehr mobil. Zu einer THAAD-Batterie gehören neun Raketenwerfer auf Lkw mit jeweils acht Abfangraketen.

 

Dazu kommen ein mobiles Radarsystem und eine mobile Feuerleitstelle. HAAD bietet - zum Beispiel über einer Stadt - einen hohen Schutzschild. Darunter können Raketensysteme wie die auch von der Bundeswehr eingesetzte Patriot einen weite= ren Schild legen...

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Quellen : Reuters,dpa,n-24,u.a.

Verantwortlich für die Berichterstattung :

Günther Kos, Herausgeber und Chefredakteur

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