NEUE PROVOKATIONEN

Der Wahnsinnige Diktator Kim Jong testet Wasserstoffbombe

Kim Jomg UN dreht an der Eskalationsschraube.Trotz aller Sanktionen zündet Nordkoreas Diktator einen neuen Atomtest - eine mächtige Wasserstoffbombe. Trump nennt Nordkorea einen Schurkenstaat...

Nordkoreas Diktator Kim Jong-un schaut sich am Samstag angeblich einen Wasserstoffbomben-Sprengkopf an Foto : / AP Photo / dpa, für Pressejournal - News
Nordkoreas Diktator Kim Jong-un schaut sich am Samstag angeblich einen Wasserstoffbomben-Sprengkopf an Foto : / AP Photo / dpa, für Pressejournal - News

03.09.2017,Gegen alle Sanktionen hat Nordkorea mit seinem bisher größten Atomwaffentest erneut die Welt provoziert. Nach eigenen Angaben wurde eine Wasserstoffbombe getestet, die ein Vielfaches stärker ist als herkömmliche atomare Sprengsätze.

 

Der Test sei erfolgreich verlaufen, verkündete eine Sprecherin feierlich im Staats= fernsehen. Mit der Bombe könne auch eine neue Interkontinentalrakete (ICBM) bestückt werden. Das nordkoreanische Atomwaffeninstitut sprach von einem per= fekten Erfolg .

 

US-Präsident Donald Trump wird nach dem erneuten Affront noch heute mit seinem Sicherheitsteam zu Beratungen zusammenkommen. Die Entwicklung werde sorgfältig beobachtet, teilte Trumps Sprecherin Sarah Sanders weiter mit.

 

Bereits zuvor hatte Trump auf Twitter Nordkorea als einen Schurkenstaat bezeichnet, der eine Bedrohung für die USA darstelle, und bei dem eine Sprache der Beschwichtigung nicht funktioniere.

Chinas Umweltbehörden haben bislang keine auffällige radioaktive Strahlung messen können. Wie das Umweltministerium in Peking mitteilte, wurde erstmals ein neuer Krisenmechanismus zur Überwachung der Radioaktivität in den drei Nordkorea am nächsten gelegenen Provinzen Nordostchinas (Liaoning, Jilin und Heilongjiang) sowie der gegenüber Südkorea liegenden Provinz Shandong aktiviert. Die Messergebnisse seien " normal ".

 

Der sechste Atomversuch Nordkoreas seit 2006 löste weltweit scharfe Kritik aus. Es wurde eine schnelle Reaktion des Weltsicherheitsrates gefordert, da Nordkorea damit gegen UN-Resolutionen verstößt.

 

Machthaber Kim Jong Un fordert zugleich US-Präsident Donald Trump heraus, der militärische Optionen nicht ausgeschlossen hat, um Nordkorea daran zu hindern, sein Atom- und Raketenprogramm weiter zu entwickeln.

 

Auch hatte der US-Präsident mit  " Feuer und Wut " gedroht, was Sorgen vor einem verheerenden bewaffneten Konflikt anfachte.

 

Der Atomtest ist ein Affront gegen die direkten Nachbarn China und Russland. Er erfolgte unmittelbar vor dem Gipfel der Brics-Staaten in der chinesischen Hafenstadt Xiamen, wo die Staats- und Regierungschefs aus China, Russland, Indien, Brasilien und Südafrika am Montag zusammenkommen.

 

Sofort nach seiner Ankunft in Xiamen traf Russlands Präsident Wladimir Putin am Sonntag mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping zusammen.

Erste seismische Hinweise auf den unterirdischen Atomversuch gab ein Erdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz Nord-Hamgyong. Foto : © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Erste seismische Hinweise auf den unterirdischen Atomversuch gab ein Erdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz Nord-Hamgyong. Foto : © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Atomtest war der bisher stärkste Nordkoreas. Erste Hinweise gab ein Erdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz Nord-Hamgyong im Nordosten, wo auch schon frühere Nuklearversuche unternommen worden waren.

 

Das Beben war in Südkorea und in Nordostchina spürbar. Chinas Erdbebenamt meldete ein zweites Erdbeben der Stärke 4,6. Es seien wohl Hohlräume zusammenge= brochen.

 

Die Sprengkraft war um ein Vielfaches stärker als bei den letzten Tests, die bei 15 bis 25 Kilotonnen lagen. Nach eigenen Messungen geht die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) von wenigen hundert Kilotonnen aus.

 

Die Atombombe, die im Zweiten Weltkrieg von den USA über der japanischen Stadt Hiroshima abgeworfen wurde, hatte eine Sprengkraft von 15 Kilotonnen TNT. Eine vorläufige südkoreanische Schätzung ging zunächst von etwa 50 Kilotonnen aus.

Südkorea und Japan verurteilten den Test.

Angst in Südkorea: Im Januar 2016 meldete Pjöngjang seinen ersten angeblichen Wasserstoffbombentest  Foto : Action Press
Angst in Südkorea: Im Januar 2016 meldete Pjöngjang seinen ersten angeblichen Wasserstoffbombentest Foto : Action Press

Ministerpräsident Shinzo Abe nannte ihn absolut inakzeptabel. Südkoreas Regierung sprach von einer rücksichtslosen Provokation» und forderte härtere Sanktionen, um Nordkorea komplett zu isolieren.

 

Mit dem Verbündeten USA will Seoul auch über die Verlegung der stärksten taktischen Waffen nach Südkorea diskutieren.

 

Ob damit die erneute Stationierung von taktischen Atomwaffen gemeint war, blieb unklar.

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron verurteilten den neuen Atomtest Nordkoreas aufs Schärfste .

 

Beide seien sich bei einem Telefonat darin einig gewesen, dass Nordkorea das internationale Recht mit Füßen tritt und dass daher die Staatengemeinschaft auf diese erneute Eskalation geschlossen und entschieden reagieren muss», teilte das Bundespresseamt in Berlin mit.

 

Die erste Wasserstoffbombe, auch H-Bombe genannt, wurde unter Leitung von Edward Teller in den USA entwickelt und 1952 auf einem Atoll im Pazifik gezündet. Ihre Sprengkraft war rund 800 Mal so groß wie die der ersten Atombombe.

 

Die Wasserstoffbombe setzt Energie aus der Verschmelzung von Atomkernen frei. Bei dieser Fusion verschmelzen unter anderem die Wasserstoff-Isotope Deuterium und Tritium zu Helium...

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Quellen : Reuters/dpa/n-24,u.a.

Verantwortlich für die Berichterstattung :

Günther Kos,Herausgeber und Chefredakteur

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