Das Sexmonster erhielt nur 11,5 Jahre Haft

Asylbewerber steht wegen brutaler Vergewaltigung einer Frau vor Gericht

Sexmonster Eric X., der im Prozess immer wieder ausfallend wurde, nahm das Urteil entgegen. Foto : dpa
Sexmonster Eric X., der im Prozess immer wieder ausfallend wurde, nahm das Urteil entgegen. Foto : dpa

20. Oktober2017, Ganz ruhig nahm Eric X. (31) das Urteil entgegen, als hätte er verstanden, dass alles Leugnen nichts bringt. Doch am Ende forderte er seinen Anwalt Martin Mörsdorf auf, Revision einzulegen

 

Eric X. wurde zu elfeinhalb Jahren Knast verurteilt! Wegen besonders schwerer Vergewaltigung in Tateinheit mit besonders schwerer räuberischer Erpressung. Die Staatsanwaltschaft hatte 13 Jahre gefordert.

20.Oktober 2017, Das Bonner Landgericht ist überzeugt: Der Ghanaer ist der Vergewaltiger, der ein Camper-Paar im Zelt in der Siegaue überfiel, es mit einer Astsäge bedrohte und die junge Frau (23) im Beisein ihres Freundes brutal vergewaltigte,der alles hilflos ansehen musste.

 

Richter Dr. Marc Eumann : " Woher wissen wir, dass er der Täter ist ? Aus einem einfachen Grund. Es wurden Körpersekrete gesichert. Die Spermaköpfe hatten die gleiche DNA wie er.“

Mit so einer Astsäge überfiel der Täter das Camping-Pärchen Foto : Polizei
Mit so einer Astsäge überfiel der Täter das Camping-Pärchen Foto : Polizei

Davon unbeeindruckt hatte Eric X. bis zuletzt alles abgestritten. Er schimpfte : " Lüge " Und er beleidigte die vergewaltigte Frau sogar als " Prostituierte “.

 

Dr. Eumann deutlich: „Sie haben das Recht, hier alles abzustreiten. Aber Sie haben nicht das Recht, die Geschädigte als Prostituierte zu bezeichnen.

 

Auch Anwalt Martin Mörsdorf betonte : " Das geht natürlich nicht, dass er das Opfer so abfällig beleidigt.“

 

Die Zusammenarbeit mit Eric X. gestaltete sich offenbar schwierig. Mörsdorf: „Ich kann Leute nur beraten, vertreten und verteidigen, wenn die das zulassen. Wenn die meinen Ratschlägen nicht folgen, dann ist das eben so. Dann muss er aber auch mit den Ergebnissen leben.

 

Richter Dr. Eumann schilderte die " Horrornacht “. Das Pärchen hatte sich nach einer Party in Köln entschlossen, in der Siegaue zu campen. Sie wollten ein wenig Zweisamkeit genießen. Unter der Tat leiden sie bis heute: " Sie hatten Todesangst.“

 

Der Richter beschrieb die Folgen für die Studentin und den Freund. Schlafstörungen, Panikattacke. Sie mussten ihr Studium unterbrechen und konnten es bis heute nicht wieder aufnehmen. Beide sind in Therapie. Ausdrücklich lobte er, wie besonnen und tapfer sich das Paar während des Überfalls verhalten habe.

 

Vergeblich hatte das Gericht vor den Aussagen des Paares an Eric X. appelliert, ob er nicht doch gestehen will. Er war hier seines Glückes eigener Schmied. Er hat sich nicht entschlossen, diesen Weg zu gehen – trotz der erdrückenden Beweislage.

 

Wir haben versucht, den Geschädigten die sehr belastende Vernehmung bezüglich der Tat zu ersparen. Aber das war leider nicht von Erfolg gekrönt.“

 

Die Anwältinnen Gudrun Roth und Nadine Krahé, die die Opfer als Nebenkläger vertreten : " Keine Strafe der Welt kann das wieder gut machen ".

 

Legt Eric X. nun die angekündigte Revision ein, muss der Bundesgerichtshof entscheiden, ob das Urteil Bestand hat..

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Quellen : Ap/dpa/n-24,u.a,

Verantwortlich für die Berichterstattung :

Günther Kos, Herausgeber und Chefredakteur

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