Die Staatsmacht war machtlos

150 gewalttätige afrikanische Asylbewerber greifen Polizisten an

Der polizeibekannte afrikanische Gewalttäter Yussif O. (23) sollte am Montag nach dem Dublin-Abkommen nach Italien gebracht werden. In das europäische Land, in das er zuerst eingereist ist Foto : dpa
Der polizeibekannte afrikanische Gewalttäter Yussif O. (23) sollte am Montag nach dem Dublin-Abkommen nach Italien gebracht werden. In das europäische Land, in das er zuerst eingereist ist Foto : dpa

5. April 2018,  Ein kleiner Ort im Ausnahmezustand. In Ellwangen (Baden-Württemberg) endete am Montag ein Polizeieinsatz zur Abschiebung des Flüchtlings Yussif O. (23) aus Togo in einem Fiasko.

 

Rund 150 Bewohner des Flüchtlingsheimes, in dem der Mann untergebracht war, stellten sich den Beamten entgegen. Die Staatsmacht war machtlos,und  zog sich zurück.

Am Donnerstag erfolgte der Gegenschlag des Rechtsstaats: Mit Hunderten Beamten rückte die Polizei in das Flüchtlingsheim ein, nahm zahlreiche Bewohner in Gewahrsam – darunter auch den zur Abschiebung ausgeschrieben Mann aus Togo.

 

Mittlerweile befindet sich Yussif O. in Abschiebehaft. In welches Gefängnis der Afrikaner kam, wollte ein Polizeisprecher am Donnerstag nicht sagen. 

 

Die Bewohner hätten mutwillig Sachen kaputt gemacht. Der Ellwanger sei selber öfter beruflich im Flüchtlingsheim gewesen, habe es selbst gesehen. Auch würden die Bewohner für Nichts die Feuerwehr rufen. Ein Bekannter sei bei der Freiwilligen Feuerwehr, habe ihm dies berichtet.

 

Weiter führt er aus : " Ich habe eine Freundin, die ist sehr ängstlich . " Sie sagt, sie traut sich nicht. Da soll ich mitgehen zum Einkaufen, wenn sie Besorgungen macht oder zum Arzt gehen.

 

Hat sie schlechte Erfahrungen gemacht ? Die ist blond, hat lange blonde Haare. Ist bedrängt worden schon. Und das möchte sie einfach nicht.

 

Die Ellwangerin Conny A. (61) ringt um Worte.

 

Man nimmt sie als Gäste auf und dann passiert sowas. Ich weiß gar nicht, wie ich mich da ausdrücken soll“, beschreibt die Promotionmitarbeiterin betreten ihre Eindrücke.

 

Sie habe schon gehört, dass in Geschäften ab und zu etwas gestohlen werde. Aber einen persönlich Betroffenen habe sie bislang nicht getroffen.

 

Es muss ja sein, dass sich der Staat durchsetzt , sagt Peter W. (66). Man kann ja nicht die Polizei einfach zum Teufel jagen.

 

Die Polizei müsse sich wohl auf härtere Zeiten einstellen. Als Polizist würde ich mir schon überlegen, ob das nicht eskalieren könnte, mit Waffe oder mit Schlagwaffe.“

Einsatz im Morgengrauen: Beamte des Polizeipräsidiums, des Landeskriminalamtes, des SEKs und des Rettungsdienstes fahren auf das Gelände. Foto : dpa
Einsatz im Morgengrauen: Beamte des Polizeipräsidiums, des Landeskriminalamtes, des SEKs und des Rettungsdienstes fahren auf das Gelände. Foto : dpa

Zum Großeinsatz am Donnerstag bemerkt der Rentner, dass dies den Steuerzahler einen Haufen Geld koste.

 

Man muss mal überlegen, ob man das nicht anders machen könnte.

 

Es sei zu bedenken, ob die Asyl-Gesetzgebung geändert werden müsse und nicht mehr so viele Flüchtlinge aufgenommen werden sollten.

 

Ilona M. (66) ist nicht beunruhigt. Sie sagt : " Also ich denke, von der Polizeipräsenz her fühle ich mich eigentlich sicher. "

 

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Vorfälle in einer Flüchtlingsunterkunft im baden-württembergischen Ellwangen als " Schlag ins Gesicht der rechtstreuen Bevölkerung. " bezeichnet.

Ein gewalttätig krimineller Asylbewerber wird mit gefesselten Händen von zwei Beamten über das Gelände geführt.Foto : dpa
Ein gewalttätig krimineller Asylbewerber wird mit gefesselten Händen von zwei Beamten über das Gelände geführt.Foto : dpa

Es handele sich um einen " empörenden Sachverhalt “.

 

In einer solchen Weise dürfe „das Gastrecht nicht mit Füßen getreten werden“, sagte Seehofer am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Berlin.

 

Seehofer gab der Polizei in Baden-Württemberg Rückendeckung und lobte den Einsatz.

 

Die empörenden Widerstandshandlungen müssten mit aller Härte und Konsequenz verfolgt werden.

 

Die baden-württembergischen Behörden hatten am frühen Donnerstagmorgen hunderte Polizisten zusammengezogen, um die Einrichtung zu durchsuchen und nach potenziellen Unruhestiftern zu suchen.

 

Nach eigenen Angaben hatten sie Hinweise darauf, dass sich Bewohner organisiert hätten, um behördliche Maßnahmen systematisch zu verhindern...

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Quellen : welt/reuters/AP/dpa,u.a..

Verantwortlich für die Berichterstattung :

Günther Kos, Herausgeber und Chefredakteur

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